Sozialeinrichtungen gehören ins Quartier: Karsten Rudolph informiert sich über Baupläne der Diakonie in Bochum-Linden

Über die Pläne für das ehemals städtische Grundstück an der Lewackerstraße in Bochum-Linden hat sich der Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Karsten Rudolph im Rahmen seiner Sommertour informiert. Jens Koch, Geschäftsführer der Diakonie Ruhr gGmbH, und Marita John, Geschäftsführerin der Diakonie Ruhr Wohnen gGmbH erläuterten dem Abgeordneten für den Bochumer Südwesten sowie Bezirksvertreterin Birgit Werner und Bezirksbürgermeister Marc Gräf die Pläne der Diakonie.

Die Diakonie Ruhr wird in Linden einen von zwei Ersatzneubauten für das Ruhrlandheim am Kemnader See errichten. In dem Neubau werden ab 2022 voraussichtlich 24 Bewohnerinnen und Bewohner mit schweren Behinderungen ein neues Zuhause finden. Die Lage an der Lewackerstraße macht eine deutlich bessere Teilhabe der Bewohnerinnen und Bewohner möglich, was der Landtagsabgeordnete Karsten Rudolph sehr befürwortet:

„Echte Teilhabe gibt es nur durch alltägliches Zusammenleben, Inklusion findet in den Stadtteilen und Quartieren statt. Deswegen gehören Sozialeinrichtungen in die Nachbarschaft und nicht auf die grüne Wiese. Der Neubau von sozialen Einrichtungen in stadtnahen Nachbarschaften wie in Linden muss also weiter möglich bleiben. Nur so können wir das Versprechen auf Teilhabe auch tatsächlich einlösen.

Aus diesem Grund setze ich mich dafür ein, dass soziale Träger weiterhin erschwingliche Grundstücke erhalten und LWL- Genehmigungsverfahren zukünftig einen angemesseneren Aufwand mit sich bringen.“

Die Beteiligten tauschten sich auch über die die Bebauungspläne für das gesamte Areal aus und erläuterten, wie das direkt angrenzende Projekt des privaten Investors und der Diakonie ineinandergreifen könnten.