Ein Tag im Zeichen des Radfahrens

Vergangene Woche testete der SPD-Landtagsabgeordnete für den Bochumer Süden und Südwesten, Karsten Rudolph, zusammen mit Bezirksbürgermeister Marc Gräf den Springorum-Radweg. Auf der vor kurzem fertig gestellten, asphaltierten Trasse lässt es sich jetzt entspannt von der Innenstadt bis nach Dahlhausen an die Ruhr radeln.

Auf dem Weg nahm er sich Zeit für die Anliegen der Bochumer Bürger. Bei der offenen Bürgersprechstunde im Café Baristoteles in der Situation Kunst im Schlosspark Weitmar brachten die Teilnehmenden Fragen rund ums Radfahren mit: „Warum traut sich die SPD Bochum nicht, ordentliche Radwege zum Beispiel auf die Königsallee zu bauen?“, wollte etwa ein Mitglied des Vereins ADFC wissen, nachdem er aus seiner Sicht chaotischen morgendlichen Verkehrstrubel vor der Schiller Schule beobachtet hatte.

Karsten Rudolph konnte ihm mitteilen, dass es in der Stadtverwaltung bereits intensive Überlegungen darüber gebe, welche Art Radspur in absehbare Zeit auf die Königsallee gebracht werde. Marc Gräf berichtete von guten Erfahrungen mit der auf die Hattinger Straße gelegte Fahrradspur in Linden.

Weitere Bürgerinnen und Bürger berichteten von Problemen bei viel Verkehr auf dem Springorum-Radweg und schlugen vor, dort getrennte Rad- und Fußgängerwege einzurichten. Eine Bürgerin berichtete außerdem von Vandalismus im Schlosspark Weitmar.

Eine weitere Station der Radtour war die Ferienbetreuung von Kindern und Jugendlichen an der Matthäuskirche in Weitmar-Mitte. Mit den Mitarbeitern erörterte Karsten Rudolph vor Ort das Problem des Betreuungslochs von Kindern, die mit dem Kindergarten fertig seien, aber noch auf ihre Einschulung warten müssten. Dabei kam eine Idee auf: Jede Kinder- und Jugendeinrichtung in der Umgebung könne im Wechsel für einen Morgen aufmachen und damit diesen Kindern zur Verfügung stehen.