Ein neues Zuhause für Bienen und Insekten

Laut Deutschem Imkerbund bestäuben Bienen rund  80% unserer Nutzplanzen, sie sind das wichtigste Nutztier nach Rind und Schwein und der weltweite volkswirtschaftliche Wert ihrer Arbeit geht in die Milliarden-Höhe. Um so erschreckender, dass Forscher in den letzten Jahren eindringlich vor dem großen Bienen- und Insektensterben warnen – mit massiven Auswirkungen für unsere Umwelt.

Zeit zu handeln dachte sich daher der SPD-Stadtbezirk Südwest gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Marc Gräf, den Naturfreunden Bochum Linden-Dahlhausen und ihrem heimischen Landtagsabgeordneten Karsten Rudolph. Bereits im März gab es eine erfolgreiche Auftaktveranstaltung zu dem Thema mit NRW-NABU-Chef Josef Tumbrinck und dem Umweltpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion André Stinka.

Nun, Mitte April, ist schon die zweite Wildblumenwiese mit tatkräftiger Unterstützung von Gartenbauunternehmen aus dem Bochumer Südwesten, dem Grünflächen- und dem Tiefbauamt der Stadt Bochum sowie der Hilfe zahlreicher Kinder aus Kitas in Weitmar und Linden ausgesät.Die Insekten benötigen die Bienenweiden dringend, um ausreichend Nahrung und Lebensraum zu finden. Auch in den nächsten Wochen und Monaten folgen weitere Aktionen, die nächste bereits am kommenden Samstag, 21. April. Ab 10:00 Uhr kann sich vor der Katholischen Kirche Liebfrauen in Linden jeder Interessierte informieren, was man konkret zuhause tun kann, um das Bienen- und Insektensterben aufzuhalten.