Industriestandort NRW ist der Landesregierung keine Debatte wert

Kandidaten Fotos vom 23. Februar 2017

„Das Verhalten von CDU und FDP ist eine industriepolitische Bankrotterklärung, denn sie haben heute sogar die Debatte über die Situation in der Stahlbranche und den abgesagten Stahlgipfel nicht zugelassen“, so die drei Bochumer Landtagsabgeordneten Carina Gödecke, Karsten Rudolph und Serdar Yüksel. So bestreitet die Landesregierung Sinn und Notwendigkeit dieser Deabtte genrell. „Offenbar“, so die drei Bochumer Abgeordneten, „ist der Mitte-Rechts-Koalition das Schicksal tausender Beschäftigter bei ThyssenKrupp in Bochum, aber auch in anderen Industrieunternehmen wie GE in Mönchengladbach oder Siemens in egal, die kurz vor Weihnachten um ihre Arbeitsplätze bangen.

Gemeinsam mit der SPD-Landtagsfraktion fordern Gödecke, Rudolph und Yüksel die Landesregierung auf, sich endlich mit der Zukunftsfähigkeit des Industriestandortes NRW auseinanderzusetzen, anstatt weiter den „Kopf in den Sand zu stecken und gewinnbringende Standorte wie in Bochum mit tausenden modernen Industriearbeitsplätzen auf dem Altar der Marktentfesselung zu opfern.“