Weniger Geld für die Hochschulen

„Der Wissenschaftsetat der neuen Landesregierung ist eine Enttäuschung“, so Karsten Rudolph, Mitglied im Wissenschaftsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags. Die Ausgaben für die Forschungs- und Wissenschaftsstandorte und damit auch für die Hochschullandschaft in Bochum sinken um 116 Millionen Euro. Statt eines der zentralen Wahlversprechen des Ministerpräsidenten aus seiner Regierungserklärung umzusetzen, mehr Geld für die Qualität des Studiums und die Studienbedingungen einzusetzen, passiert nun genau das Gegenteil. Wie soll so die Betreuungsrelation an den Universitäten gesteigert werden, wie soll ohne zusätzliche finanzielle Mittel die Bausubstanz an Hochschulen und Forschungseinrichtungen erhalten bzw. modernisiert werden? „Die Aussprache im Wissenschaftsausschuss hat Schwarz-Gelb einmal mehr innerhalb kürzester Zeit entlarvt“, erklärte Karsten Rudolph, „Wissenschaftspolitik hat in dieser Landesregierung offenbar keine Lobby.“