SPD-Landtagsabgeordnete besuchen das Bochumer Bildungszentrum (BBZ e.V.)

Selbst für Abgeordnete, die sich in ihrer Stadt gut auskennen, gibt es immer wieder Neues zu entdecken. „Erstaunlich, aber wahr.“ So kommentierten dann auch, mit einem Schmunzeln, die drei SPD-Landtagsabgeordneten Carina Gödecke, Karsten Rudolph und Serdar Yüksel ihren ersten Besuch im Bochumer Bildungszentrum. Das Bochumer Bildungszentrum, kurz BBZ e.V., gibt es bereits seit 1998. Träger ist ein gemeinnütziger Verein. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Maßnahmen und Projekte zur Integration von Menschen, deren Wurzeln nicht in Deutschland liegen.

 

 

Was das BBZ im Rahmen der Integrationsarbeit konkret leistet, haben der Institutsleiter, Vertreterinnen und Vertreter des Vereinsvorstand und des Teams den drei Landtagsabgeordneten im intensiven Austausch erläutert. Schnell war man sich einig, wenn selbst Abgeordnete das BBZ nicht richtig kennen, dann ist es an der Zeit, verstärkt in die Öffentlichkeit zu gehen. Getreu dem Motto „biete Gutes und Sinnvolles an und rede auch darüber.“ will der Verein stärker über seine Arbeit informieren. „Auch, um einen eigenen Beitrag im Bereich der vielstimmigen Debatte zur Integration zu leisten“, betonten die Vereinsvertreter.

Neben den Integrationskursen, die mit Hilfe des BAMF durchgeführt werden, sind es vor allem die praktischen Angebote, die helfen, Integration erlebbar zu machen, die das Interesse der Abgeordneten geweckt haben. Der Besuch mit Kursteilnehmern im Rathaus, beim Kommunalen Integrationszentrum, im Bergbaumuseum oder beim VfL, waren nur einige wenige Beispiele der Maßnahmen, die dazu beitragen, dass Neubochumer ihre Stadt besser kennen lernen. Gerne würde das BBZ diese Angebote über die Stadtgrenzen ausweiten. Und wer weiß, vielleicht besuchen Kursteilnehmer ja bald auch den Landtag und das Landesparlament. Besprochen wurde das auf jeden Fall.

Mit einem Rundgang durch das Gebäude und dem Versprechen, den geknüpften Bochumer Kontakt nicht abreißen zu lassen, haben Carina Gödecke, Karsten Rudolph und Serdar Yüksel zugesagt, die Diskussionspunkte, die die Landes- und nicht die kommunale Zuständigkeit betreffen, mit nach Düsseldorf zu nehmen.